»Klassik im Krafft-Areal«


Samstag, den 26. November 2022, 19.00 Uhr

Andrea Kauten (Photo: Manfred Esser)
Aurélien Bello (Photo: P. Adamik)
SWDKO Pforzheim (Photo: Sebastian Seibel)

Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim

Aurélien Bello (Leitung), Andrea Kauten (Klavier)

    Programm

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Klassik im Krafft-Areal in der Presse:

Markgräfler Tagblatt /Oberbadische am 30. 7. 2022:

SWDKO Pforzheim […] Im Zentrum stand Beethovens drittes Klavierkonzert, übrigens das einzige von ihm in Moll, das schon die Klangwelt der »Eroica« atmet und das fünfte Solokonzert, das »Emperor«, erahnen lässt. […] Den Solopart absolviert die Hauspianistin der Stiftungskonzerte mit ungeheurer Power, prachtvoller Technik, bewundernswertem Formgefühl und einem großen Klavierton. […] Begonnen hatte dieser dritte Abend der Saison bereits mit Beethoven, einer orchestralen Bearbeitung des »Heiligen Dankgesangs« aus dem 15. Streichquartett. Also später Beethoven, aber kein bisschen sperrig, sondern von musikalisch nobler und starker Empfindung getragen, expressiv, natürlich fließend und kantabel: bedeutungsvoll, aber ohne Bedeutungsschwerfälligkeit. Ein Konzertereignis, das beim Publikum noch lange nachhallen wird. […]

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Badische Zeitung am 19. 6. 2022:

Andrea Kauten […] Den Höhepunkt im Schumann-Block bildete die "Kreisleriana", in der die Pianistin die steten Stimmungswechsel und Kontraste glänzend ausleuchtete. Schumann spiegelt in diesen acht Fantasien eine literarische Figur von E.T.A. Hoffmann und deren unstetes Wesen zwischen Wahn, Tragik, Emphase und Gespenstisch- […] Nach der Pause widmete sich Andrea Kauten, die seit 16 Jahren künstlerische Leiterin der Reihe im Krafft-Areal ist, dem Alterswerk von Brahms. In fünf seiner Sechs Klavierstücke op. 118 beeindruckte sie mit ebenso leidenschaftlichen wie gefühlvollen Interpretationen. […] Ganz groß trumpfte die Klaviervirtuosin zum Schluss in Liszts »Mephisto-Walzer« auf. Voller Suggestivität, in kraftvoll aufbrausendem Klang, voller Bravour und Verve legte sie diesen »Tanz in der Dorfschenke« aus der Faust-Dichtung als dämonischen Spuk auf die Tasten. […]

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Markgräfler Tagblatt /Oberbadische am 19. 6. 2022:

Andrea Kauten […] Als angemessenes Kriterium ihrer Schumann-Interpretation hat Kauten für die Charakterstücke das Beweglich-Nervöse, Lebhafte ausgewählt und führt vor, welch pianistischer Furor in der Fantasie Nr. 7 von einem Molto presto (»Sehr rasch – noch schneller«) ausgehen kann. Die Pianistin jagt diese Miniatur geradezu vor sich her, in einer Wirkung des Gehetzten, Überstürzten, bei der sich unser fiktiver Herr Florestan, der Stürmischere von den beiden Figuren, wohl kaum noch auf dem Stuhl halten konnte. […] Kauten spielt die Brahms-Klavierstücke bohrend-tiefschürfend, farbsatt wie ein Ölgemälde, leuchtend und intensiv formend. Sie werden eindringlich aus den Tiefen des großen Steinway-Flügels herausgeholt, […] Wie ein solches virtuoses Klavierprogramm noch toppen? Für Kauten, eine der engagiertesten Liszt-Spielerinnen, gar keine Frage: natürlich mit Brahms' Antipoden Franz Liszt und dem ersten Mephisto-Walzer (»Der Tanz in der Dorfschenke«), der besondere Berühmtheit erlangte. […]

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Markgräfler Tagblatt /Oberbadische am 25. 8. 2021:

Andrea Kauten […] Bei diesem CD-Release-Konzert bekamen die Freunde und Gönner der Stiftungskonzerte, bei denen seit langem eine innere Beziehung zwischen Veranstalter, Pianistin und Publikum gegeben ist, als Erste Einblicke in das CD-Programm mit den 24 Préludes von Chopin und den »Bildern einer Ausstellung« von Mussorgsky. Dass Kauten ganz privatissime auftrat, zeigte schon ihr sommerlich helles Outfit anstelle abendlichem Schwarz. […] Das Programm war überwiegend das von der neuen CD. Die Aufnahme ist ein weiterer Beweis von Kautens großer Klavierkunst und eine außerordentliche Demonstration in Sachen Virtuosität. Es braucht schon geölte Fingergelenke, um allein die Vortragsanweisungen des Polen Chopin zu befolgen. Jede dieser 24 Miniaturen soll im raschen Wechsel Agitato, Lento, Vivace oder Largo gespielt werden – eine enorme Herausforderung nicht nur für die Solistin, sondern auch für die Zuhörer, diese »Gedichte in Tönen« mit ihren Spaziergängen durch die Seelenlandschaften und Tonarten auseinander zu halten. […] Mussorgskys Klaviermusik in der Originalgestalt ist auf dieser CD ein klavieristisches Ereignis, und war es auch bei der Release-Präsentation. Mit konzentrierter Artikulation und in voller Farbigkeit werden die einzelnen programmatischen Stücke charakterisiert: die spielenden Kinder in den Tuilerien, die tanzenden Küken in den Eierschalen, die schwatzenden Weiber auf dem Marktplatz in Limoges bis hin zur glockendonnernden Apotheose im großen Tor von Kiew. […]

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Die Oberbadische / Markgräfler Tagblatt am 3. 11. 2020:

Jermaine Sprosse und Ilia Korol […] musikalisch war es eine runde Sache. Barockmusik aus England, Italien und Deutschland, gespielt von zwei herausragenden Spezialisten der Originalklang-Bewegung: einem Cembalisten aus der »Kaderschmiede« für Alte Musik, der Schola Cantorum Basiliensis, und einem Geiger, der zur Weltspitze in diesem Metier gehört und mit namhaftesten Interpreten zusammenarbeitet: also erste Vertreter ihres Fachs. […]
Überhaupt war es das Erlebnis des Abends, wie lebendig diese beiden Musiker musikgeschichtliche Erkenntnisse in die (Spiel-)Praxis umsetzen: affektvoll und ausdrucksstark in der d-Moll-Sonate des Italieners Geminiani, mit »sprechender« Agogik und Feingefühl für die Dynamik in der Händel-Sonate. Beide Werke ausgeschmückt mit vielen Verzierungen.
Der Wohllaut dieser Barockgeige war verführerisch, aber auch die schnittig-virtuose Auffassung des Cembalisten wirkte erfrischend. Eine Bearbeitung der wohl berühmtesten Händel-Opernarie »Lascia ch'io pianga« spielt Sprosse mit geschmackvollen Verzierungen, Trillern und kühnen Läufen. Hörenswert war auch, wie der Cembalist auf experimentelle Weise die Barockwerke mit eigenen Improvisationen »ex tempore« und kurzen Überleitungsgedanken verbindet. […]

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Badische Zeitung am 2. 11. 2020:

Jermaine Sprosse und Ilia Korol […] Die Spezialisten in historischer Aufführungspraxis begeisterten mit stilkundigen, farbig-lebendigen Interpretationen. In Ilia Korol war ein Star der alten Musik-Szene zu erleben, der mit den Größten dieses Genres zusammenarbeitet. Der Violinist beeindruckte auf seiner Barockgeige mit einem berückend schönen Ton, einer spieltechnischen Präzision und Intonationsreinheit, wie man sie nur in absolutem Weltklasseniveau findet. Jermaine Sprosse, der virtuose »junge Wilde« am Cembalo, entlockte seinem Instrument einen wunderbar fein ziselierten, silbrigen und farbenreichen Klang. […] Außerdem improvisierte der Cembalist spontan und fantasievoll über Themenwünsche aus dem Publikum, darunter über Motive von Beethoven, Bachs Badinerie und die Vollmondnacht. […] Alle bisherigen drei Konzerte, die seit Anfang der Saison stattfanden, erfuhren eine außerordentliche Resonanz. Nicht nur treue Stammbesucher wissen dieses Konzertangebot in Corona-Zeiten zu schätzen, es finden auch viele neue Zuhörer den Weg ins Krafft Areal, nicht nur aus dem Wiesental, Lörrach, Rheinfelden, sondern auch aus Basel, sogar Zürich, und aus Frankreich. […]

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Die Oberbadische / Markgräfler Tagblatt am 6. 10. 2020:

Volker Stenzl – Hans-Peter Stenzl […] Das zahlreiche Publikum – gut 115 Klavierfreunde fanden den Weg in die mit locker platzierten Stühlen bestückte Konzerthalle – erlebte einen interessanten Klavierabend in der Reihe der Stiftungskonzerte. Das Duo Stenzl empfahl sich einmal mehr als ein Inbegriff für Klavierduospiel auf hohem Niveau. […]
Der Beethoven wie der Schubert erfährt von diesem erfahrenen und eingespielten Duo eine spezielle Charakteristik, die Darstellungen zeugen von großem musikalischen Verständnis und ausgezeichneter Spieltechnik. Man kann dem nur zustimmen, was auf dem Programmzettel über sie zu lesen stand: Die »Freiheit eines Solisten mit vier Händen« und das nuancenreiche Ausleuchten der komplexen Partituren sind ihre Markenzeichen. […]

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Die Oberbadische / Markgräfler Tagblatt am 24. 9. 2020:

Robert Oberaigner und Andrea Kauten […] Die Staatskapelle - eines der ältesten und traditionsreichsten Orchester der Welt -, bei der der gebürtige Tiroler seit 2014 als Soloklarinettist wirkt, wird für ihren brillanten Klang und Glanz gerühmt. Diese tonliche Qualität ist auch dem Klangcharakter von Oberaigners Klarinettenspiel eigen. Die dynamische Vielfalt seiner Musikalität kam vor allem in den beiden Brahms-Sonaten zum Ausdruck, in denen sich Oberaigner mit wendiger Virtuosität, geschmeidigem Spiel und sanglich-weichem Ton ins Ohr schmeichelte. Obwohl sie kein festes Duo bilden, das seit Jahren zusammenspielt, fanden Robert Oberaigner und Andrea Kauten auf Anhieb zu einem erfüllten musikalischen Dialog zusammen. Klarinette und Klavier harmonierten und korrespondierten aufs Schönste miteinander. Beider Spiel besitzt Kompetenz und Ausstrahlung. […]

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Die Badische Zeitung am 21. 9. 2020:

Robert Oberaigner und Andrea Kauten […] Mit den Fantasiestücken für Klarinette und Klavier a-Moll op. 73 von Schumann eröffneten Robert Oberaigner und Andrea Kauten ihr Programm. Differenziert und nuancenreich gestaltete der Soloklarinetist der Staatskapelle Dresden diese Preziosen der romantischen Kammermusik: lyrisch, kantabel und fließend im ersten Stück, tonlich geschmeidig im zweiten und spieltechnisch wendig im stürmischen dritten Stück. In Andrea Kauten hatte der Spitzenklarinettist eine ebenbürtige Klavierpartnerin, die diesen Schumann ebenso feinfühlig wie lebhaft im Ausdruck mitgestaltete. […] Mit anhaltendem Beifall feierte das hellauf begeisterte Publikum die beiden Interpreten, die noch eine bezaubernde Zugabe, das Petite Pièce, von Claude Debussy, spielten.

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